Flug und Ankunft auf Gran Canaria
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Flug und Ankunft Gran Canaria

Heute begleitest Du mich auf meinem Flug nach Gran Canaria am 19. Februar.

Während ich hier bereits drei Tage auf der wunderschönen kanarischen Insel verbracht habe, ging mir so durch den Kopf, was sich im Laufe der letzten fünf Jahre verändert hat. Besonders für die kleinen Extras, die man sonst gratis erhielt muss man nun in die Tasche greifen.

Übergepäck buchen

Änderungen für den Flug

Auf einem Flug mit TUI ist mittlerweile nur noch ein Gepäck-Gewicht von 15 Kilo erlaubt. Du kannst Dir vorstellen, dass es gerade als Frau total schwierig ist, dieses Limit einzuhalten. Schuhe, Jacken, Kosmetik, warum muss das alles so schwer sein? Jedenfalls ist das Limit schnell erreicht und so buchte mein Mann gleich mal 5 Kilo hinzu. Im Reisebüro zahlte er dafür 6,- € drauf.

Einsteigen in den Flieger

Beim Einchecken am Flughafen würde nämlich jedes Kilo Übergewicht mit 10,- € „bestraft“. So waren wir auf der sicheren Seite, obwohl in meinem Koffer generell immer zu wenig Platz ist. Ich glaube ich hab ihn 8 mal gewogen, um auf  „Nr. sicher“ zu gehen. Wehmütig musst ich ein paar meiner Lieblings-Schuhe daheim lassen.

Unser Flug mit TUI

Bereits in den Reise-Unterlagen wurden wir informiert, dass die Snacks an Bord nun zahlungspflichtig sind. Also keinen Pappbecher mit Kaffee und ein abgepacktes Plastik-Menü gratis. Wir haben uns auf dem vierstündigen Flug einen Kaffee für je 1,50 € erlaubt. Man muss ja nicht zwingend etwas essen, trotzdem war es früher eine erfrischende Abwechslung, sich mit Plastikmesser und Gummi-Brötchen ein halbes Stündchen zu beschäftigen. Haha, ja: und seit der Tomatensaft 3,- € kostet, wird der gar nicht mehr verlangt. Ich hatte mich früher immer über die Tomatensaft-Trinker amüsiert. Wirklich geschmeckt hat er doch nur den wenigsten.

 

Der Komfort während des Fluges

Also ein Linienbus ist Luxus im Verhältnis zum Aufenthalt in diesem Flieger. Ich weiß nicht, wie stark man den Freiraum noch einschränken möchte. Da werden 180 Leutchen in 6-er Reihen wie die Sardinen eingepfercht. Klappt man das kleine Tischchen herunter, berührt dessen Rand schon meinen Körper. Und wehe, der Vordermann versucht seinen Sitz ein wenig zurück zu lehnen. Geht gar nicht, er liegt unmittelbar auf des Hintermanns Schoß. Schade, weil vier Stunden Flug in aufrechter Position ohne Beinfreiheit wirklich anstrengend waren. Auch der Mittelgang ist so schmal, dass nur ein Mann hindurchgehen kann und das auch nur mit eingezogenen Schultern und Armen. Toilette besuchen? Lieber nicht, ich halte noch aus…

Parken an der Bungalow-Anlage

Bungalow-Anlage Maspalomas

 

Wir haben uns wie immer für eine Bungalow-Anlage entschieden. Wir wohnen nicht gerne in Hotels, weil wir unser eigenes Terrain zum Wohlfühlen brauchen. Die Häuschen in mittlerer Preisklasse sind altmodisch und spartanisch eingerichtet. Am Empfang fragten wir gleich, wo wir unseren Mietwagen parken dürfen. „Direkt an der Anlage ist das gebührenpflichtig, in einer der Nebenstraßen umsonst“. Schon wieder für ein kleines Extra zahlen…  Natürlich sind das alles kleine Euro-Beträge, trotzdem war all dies früher selbstverständlich.

Auch für unser WLAN waren Gebühren fällig. Die Geldbörse braucht man hier gar nicht weg stecken.

Trotzdem ist es das alles wert

Aber nu, es ist unser Jahres-Urlaub. Wir haben fleißig gespart um uns das leisten zu können. Luxus benötigen wir nicht, eine saubere Unterkunft reicht uns aus. Das einfache Leben auf dieser Insel ist fantastisch. Da wird ein Dessert oder Kaffee auf der Terrasse vorm eigenen Häuschen zum Wellness-Moment. Vöglein und Papageien singen, der Wind streichelt unsere Haut und lässt die Palmen so schön rauschen.

 

Ein kleines Zuhause ganz für uns

Wir lieben es, in diesen urigen spanischen Bungalows zu wohnen. Am Morgen gehen wir zum Bäcker und Supermarkt. Wir kennen uns hier aus, wie in der Heimat. Das Flair der Insel lässt unsere Glückshormone übersprudeln. Jeder Moment ist einfach nur wunderschön.

Manchmal fahren wir morgens schon im Dunkeln in die Berge, um dort einfach von oben den Sonnenaufgang zu beobachten und die frische Bergluft einzuatmen. Hier tanken wir Energie für den Rest des Jahres.

Sicher erzähle ich Euch bald noch mehr über unsere Lieblings-Insel.

Bis bald, ich geh jetzt auf meine Terrasse. Heute Abend gehen wir ins Städtchen und essen – beim Italiener, der eigentlich Spanier ist.

Eure Marion

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24 Kommentare zu "Flug und Ankunft Gran Canaria"

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sommerlese
Gast

Hallo,

das klingt doch fantastisch, ihr fühlt euch wohl und das Wetter spielt auch noch mit.
Die Snacks brauche ich auch nicht, wir trinken meistens etwas und damit ist gut. Im Urlaub isst man sowieso genug. Allerdings muss ich sagen, die Flüge waren früher im Vergleich doch teurer.
Mir fällt es nie schwer, einen leichten Koffer zu packen. Im Urlaub brauche ich nur Jeans, Shirts und Strickjacke. Da wir auch gern in eine Fewo ziehen, haben wir eine Waschmaschine. Damit bringe ich dann schon mal fast nur saubere Wäsche mit nach Hause. Ist auch ein tolles GEfühl! 🙂
Viel Spaß und gute Erholung weiterhin,
lg Barbara!

Anja Infarbe
Gast

Hallo liebe Marion,

die ganzen Zusatzkosten, die bei so einer Urlaubsreise noch auf einen zukommen, finde ich auch ziemlich nervig. Und ich habe auch das Gefühl, dass das in den letzten Jahren immer weiter zugenommen hat. Ich wünsche dir trotzdem einen wunderschönen Urlaub und freue mich schon auf deinen weiteren Berichte.

Liebe Grüße
Anja

Andrea
Gast

Wie Du strahlst 🙂 Schön, von Dir zu lesen, aber das erwartet doch niemand, dass Du sogar noch im Urlaub bloggst, erhol Dich mal, sonst komme ich schimpfen^^. Ach…das Fliegen wird immer mehr zum Abzocker-Geschäft. Ich habe neulich erst einen großen Bericht dazu gelesen, wie auch die LH jetzt, die ich immer sehr mochte, anfängt, auf Masse-aber-keine-Klasse-Niveau zu agieren – klar, die Konkurrenz schläft nicht, aber ich finde Fliegen mittlerweile immer unattraktiver. Und die Enge der Sitzreihen ist für Leute, die ab 1,80 groß sind, wie ich in etwa, eine Qual..2-3 Stunden hält man das zwar aus, aber erholsam Fliegen ist wirklich anders – Gummibrötchen brauch ich zwar auch nicht, aber war immer nett, stimmt 🙂 Hab noch einen schönen Urlaub, liebe Marion, erhol Dich gut!

shadownlight
Gast

Hach was ich dich beneide! Und du arbeitest im Urlaub?!
Geniess es und erholt euch gut!
Liebe Grüße!

Häsin
Gast

super, dass Du uns mit auf Deinen Urlaub nimmst 😉 genießt die Zeit in der Sonne

Eva
Gast

Heutzutage verlangt man aber auch wirklich für alles Geld…
Schön, dass es euch trotzdem gefällt – genieß es weiterhin. ♡

Impy
Gast

Hallo Marion,
das liest sich als wäre man dabei!! Bei mir wäre der Koffer wahrscheinlich auch an der Grenze des Erlaubten! Ich wünsche Euch einen erholsamen Urlaub – laßt die Seele baumeln und kommt gut erholt zurück! Sehr toller Post!
Herzliche Grüße Impy

Silvia
Gast

Hört sich trotz aller Nebenkosten fantastisch an! Aber es ist schon traurig dass mittelerweile überall gekürzt wird. Liebe Grüße und einen schönen Urlaub wünsche ich dir!

Tati
Gast

Huhu Marioniii,

das wusste ich gar nicht mit den zusätzlichen Kosten im Flugzeug. Klar braucht man die Snacks nicht und auch nicht unbedingt ein Getränk, aber sind wir mal ehrlich, gerade diese „Goodies“ finde ich beim Fliegen ganz besonders und irgendwie freut man sich doch drauf. Klingt vielleicht komisch, ist aber so. Na, ja, umsonst ist der Tod und der kostet noch das Leben, pfff. 😉

Genieße deinen Urlaub, es schaut dort wunderschön aus, hach, ich wäre jetzt auch gerne dort. Hehehe, stelle ich mir lustig vor, du genießt die Ruhe und auf einmal stehe ich da und brülle ganz hysterisch „Marioniiiiii“. Das wäre was! 😀

Eine schöne Zeit und liebste Grüße – Tati

Anjanka
Gast

Liebe Marion,
dass man im Flugzeug nix mehr zum essen und trinken bekommt, finde ich bescheuert. Mit rein nehmen darf man ja auch nichts. Außer man kauft überteuert nach dem Sicherheitscheck. Gerade mit Kindern problematisch. Die haben ja nach 5 Minuten Hunger.
Dass man überall zahlen muss ist auch nicht schön. Aber Hauptsache ihr fühlt euch wohl, habt schönes Wetter und genießt die Zeit!
Liebe Grüße aus dem stürmischen Frankfurt, Anjanka

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